Willkommen auf der Baustelle

Seyd gegrüßt, Freunde und Reisende,

die Bow Rider sind zur Zeit dabei, ihr virtuelles Lager umzugestalten.
Bitte habt noch ein wenig Geduld, bis das Hexenwerk vollbracht ist…

Read More

Der Clan der Bow Rider

Es ist wohl bekannt, dass Frauen es im tiefsten Mittelalter nicht leicht hatten. Aber wer mal bereit ist, die Geschichte der Vergangenheit genauer unter die Lupe zu nehmen und die von den Gelehrten gerne verwischten Spuren verfolgt, wird entdecken, dass es durch alle Zeiten hindurch Frauen gab, die sich ihrem auferlegten Schicksal verweigerten und ihre Zukunft in eigene Hände nahmen, ihr Leben selbst gestalteten, kämpften und ihre eigenen Geschichten schrieben.

Auch die Bow Rider schreiben ihre eigenen Geschichten und diese sind ebenso vielfältig und bunt wie die Amazonen die sich im Laufe der Jahre unter diesem Banner sammelten. Ob wilde Jägerinnen, tapfere Kämpferinnen,  ehrbare Schildknappen (oder -maiden), schelmische Schaustellerinnen, verführerische Flammenspielerinnen – unsere Welt und unser Clan sind stets im Wandel, doch was uns immer eint sind die Freude am Abenteuer und das Gefühl der Freiheit und Verbundenheit im wilden Ritt mit unseren Pferden.

Mit der männermordenden Tradition unserer Vorfahrinnen nehmen wir es heute nicht mehr ganz so genau, einige haben sogar ihre Familie und Partner auf ihrer Wanderschaft im Heerlager mit dabei…

Hier erfahrt Ihr in Kürze, wer sich bei uns so alles ums Lagerfeuer herum tummelt…

Read More

„Wohlerzogene Frauen schreiben nur selten Geschichte…“

Wie wird eigentlich aus wohlerzogenen, angepassten, modernen Frauen ein kampflustiger, wilder Amazonen-Clan?
Nun, das Geheimnis liegt wohl darin, dass wir schon immer eine etwas andere Definition von „wohlerzogen“ hatten, „angepasst“ als viel zu eng für unseren Freiheitsdrang empfanden und „modern“ doch sowieso völlig überbewertet wird 😉

Irgendwie liegt uns das Wilde und Freie im Blut und wir haben uns entschlossen dem Raum zu geben.
Warum wir das bewaffnet tun? Im Detail betrachtet hat wohl jede von uns ihre eigenen Gründe, vielleicht könnte man auch argumentieren, dass Waffen Macht geben, dass man sich damit gegen Unterdrückung wehren und für seine Freiheit kämpfen kann, vielleicht ist es das Archaische, das uns mit unseren natürlichen Instinkten verbindet und die Faszination eines feingeschliffenen Bogens, eines flirrenden Pfeils, eines sicher geführten Speers oder einer glänzenden Klinge ausmacht, aber ganz ehrlich? Im großen und Ganzen macht es einfach Spaß 😀

Die meisten von uns beschäftigen sich schon seit vielen Jahren mit Pferden und zwar in aller Regel nicht wegen des sportlichen Aspekts, sondern einfach weil es eine der schönsten Arten ist, seine Zeit zu verbringen. Und wenn das Pferd nicht einfach nur ein Reittier, sondern ein Freund ist, dann ist es doch irgendwie naheliegend, dass man seiner Abenteuerlust zusammen mit den Fellnasen nachgehen möchte.
Und so kommt man dann von bunten Zirkustricks und kleinen Schaunummern plötzlich zu ganz neuen Herausforderungen. Ob man wie Rosa einen Bogenkurs geschenkt bekommt und dann auf die Idee kommt das auch zu Pferde umzusetzen ob man es schon in der Praxis sieht und beschließt, dass das so genial ist, dass man das jetzt auch unbedingt lernen möchte, ob man nach dem Bogenschießen feststellt, dass Speer und Schwert ja auch eine ganz eigene Faszination haben und man sich doch auch eigentlich noch mal im Axt werfen versuchen könnte…

Wen das Fieber einmal gepackt hat, der weiß, was wir meinen.

 


*Der Beitragstitel ist eine freie Übersetzung eines Buchtitels von Laurel Thatcher Ulrich

Read More

Hufspuren im Herzen…

Neben unserer wilden Kampfeslust haben wir auch eine ganz weiche Seite und zwar die, mit der wir uns an unsere Pferde kuscheln 🙂

Wenn wir mit den Pferden auf die Märkte fahren, dann geht es gar nicht in erster Linie darum eine tollkühne Reitershow zu bieten, sondern vor allem darum, gemeinsam mit ihnen ein paar schöne Tage zu verbringen. Wenn man morgens unter dem Sonnensegel hervorblinzelt und direkt auf die noch schlafenden Fellnasen schaut, dann fängt der Tag einfach perfekt an.

Es ist uns wichtig, dass die Pferde ebenso viel Spaß an den Aktionen und Shows haben wie wir.
Wichtigste Grundlage dafür sind natürlich ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier und eine fundierte Ausbildung der Zwei- und Vierbeiner. Alle Bow-Rider bilden ihre Pferde mit Geduld und Verständnis selbst aus und fördern vor allem ihre besonderen Talente, damit die gemeinsame Zeit allen Freude bereitet.

Auf dieser Basis gestalten wir auch unsere Darbietungen.
Wir geben unseren Pferden die Gelegenheit, zu zeigen was sie können, stellen uns gemeinsam mit ihnen neuen Herausforderungen, respektieren aber auch stets ihre individuellen Grenzen. “Auf ein Pferd, das aus Angst gehorcht, ist kein Verlass. Es wird immer etwas geben, vor dem es sich mehr fürchtet als vor dem Reiter. Wenn es aber seinem Reiter vertraut, wird es ihn fragen, was es tun soll, wenn es sich fürchtet“, das wusste schon der französische Reitmeister Antoine de Pluvinel.
Ganz gleich ob wir Kunststücke entwickeln, uns in Kampfkünsten üben oder mit dem Feuer spielen,
alles was wir zeigen entsteht aus Verständigung, nicht aus Zwang.
Doch die Verlässlichkeit ist bei Weitem nicht der einzige Grund, warum wir unsere Pferde nicht in „Show-Schablonen“ pressen. Es ist vielmehr der besondere Zauber zwischen uns und ihnen und die Faszination des Stolzes und der Lebensfreude die sie ausstrahlen, wenn sie sich einfach zeigen dürfen, wie sie sind.

Read More