Hufspuren im Herzen…

Neben unserer wilden Kampfeslust haben wir auch eine ganz weiche Seite und zwar die, mit der wir uns an unsere Pferde kuscheln 🙂

Wenn wir mit den Pferden auf die Märkte fahren, dann geht es gar nicht in erster Linie darum eine tollkühne Reitershow zu bieten, sondern vor allem darum, gemeinsam mit ihnen ein paar schöne Tage zu verbringen. Wenn man morgens unter dem Sonnensegel hervorblinzelt und direkt auf die noch schlafenden Fellnasen schaut, dann fängt der Tag einfach perfekt an.

Es ist uns wichtig, dass die Pferde ebenso viel Spaß an den Aktionen und Shows haben wie wir.
Wichtigste Grundlage dafür sind natürlich ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier und eine fundierte Ausbildung der Zwei- und Vierbeiner. Alle Bow-Rider bilden ihre Pferde mit Geduld und Verständnis selbst aus und fördern vor allem ihre besonderen Talente, damit die gemeinsame Zeit allen Freude bereitet.

Auf dieser Basis gestalten wir auch unsere Darbietungen.
Wir geben unseren Pferden die Gelegenheit, zu zeigen was sie können, stellen uns gemeinsam mit ihnen neuen Herausforderungen, respektieren aber auch stets ihre individuellen Grenzen. “Auf ein Pferd, das aus Angst gehorcht, ist kein Verlass. Es wird immer etwas geben, vor dem es sich mehr fürchtet als vor dem Reiter. Wenn es aber seinem Reiter vertraut, wird es ihn fragen, was es tun soll, wenn es sich fürchtet“, das wusste schon der französische Reitmeister Antoine de Pluvinel.
Ganz gleich ob wir Kunststücke entwickeln, uns in Kampfkünsten üben oder mit dem Feuer spielen,
alles was wir zeigen entsteht aus Verständigung, nicht aus Zwang.
Doch die Verlässlichkeit ist bei Weitem nicht der einzige Grund, warum wir unsere Pferde nicht in „Show-Schablonen“ pressen. Es ist vielmehr der besondere Zauber zwischen uns und ihnen und die Faszination des Stolzes und der Lebensfreude die sie ausstrahlen, wenn sie sich einfach zeigen dürfen, wie sie sind.