...und wie es dazu kam.
Oben: Rosa, Bolera und Teddy

Unten von links: Rosa auf Bolera, Sanne, Anke auf Lucky, Bigit auf Faya

Zu dem Hobby Westernreiten und Mittelalter kam das Bogenschiessen dazu. Hier an der Nordsee gibt es leider nicht so viele Gleichgesinnte. Es ist dann nicht so ganz einfach, sich das entsprechende Wissen anzueignen. Aber:
"Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg und der Weg ist das Ziel!"

Für den Marktfrieden brauchte ich ein paar mehr Akteure, um zu zeigen was Bogenschiessen vom Pferd bedeutet. Kurzerhand konnte ich Martina, Birgit und Anke überreden, mitzumachen. Sanne gesellte sich dazu, als Mädchen für alles. Sie sammelte klaglos all unsere Pfeile wieder ein. Jetzt ist sie selber voll mit dabei. Irgendwie wollte ich gerne mehr. Ein feste Gruppe, Trainingszeiten, gemeinsame Ziele. So fand sich ein neuer Name. Zwar sind wir ein Riesenhaufen Amazonen, aber Männer sollen nicht ausgeschlossen sein (und sind inzwischen auch mit dabei). So kam es zu dem neutralen Namen "Bow-Riders". Das lässt sich ganz cool Englisch aussprechen, bedeutet aber auf dithmarscher Plattdeutsch das gleiche, nur die Betonung ist anders. Passt also auch ins freiheitsliebende Dithmarschen. Seit Mitte 2007 ist unsere Gruppe nun stetig am wachsen. Inzwischen sind es über ein Dutzend und ein harter Kern, der, wann immer möglich, beim Training erscheint. In so kurzer Zeit haben wir schon eine Menge geschafft. Die Pferde bleiben ruhig und meinen nicht, sie müssten nun losrasen. Etwas, was leicht passieren kann, wenn sich ein Ritual (Bogen in die Hand nehmen = losgaloppieren) einbürgert. Die Trefferquoten werden besser und es werden schon mehrere Pfeile pro Ziel gelöst.

Und natürlich: wir haben einen Haufen Spaß!

Danke an alle, die das ermöglicht haben!

von links: Birgit mit Faja, Rosa mit Bolera, Anke mit Lucky

Zugegeben, ein bisschen verrückt muss man schon sein (hier spreche ich natürlich nur für mich selber :o), aber dann ist es ein tolles Hobby auch für die Vierbeiner.

Viele wertvolle Erfahrungen kann man auf den Feld- und Waldturnieren sammeln. Für das Training am Boden ist Jens Knobbe vom Underground Archery in Heide zuständig. Dort findet Ihr auch Below den Pfeilbauer:

www.underground-herons.de

Wir treffen uns dort jeden Montag um 19:00 Uhr zum Training vom Boden.

Für den Anfang darf man im Bunker Jens Bögen ausprobieren, bis man herausgefunden hat, welchen man braucht und mag.

Zum Bogenschiessen braucht man bekanntlich zwei Hände. Folglich müssen Pferd und Reiter so weit in der Ausbildung sein, dass das Lenken und Temporegeln nur noch mit Schenkel- und Gewichtshilfen erfolgt.

Die Reitweise der Cowboys macht einem die Verknüpfung vom Bogensport und Reiterei einfacher. Anke reitet Lucky hier ohne Zaumzeug. Das eingespielte Team zeigt sehr souverän alle Gangarten, Spin, Rückwertsrichten, Tempi und Bahnfiguren.

Für diese Ausbildung kann ich jedem Ute und Melanie Herold aus Wesselburen empfehlen:

www.sunny-ranch.de

Die Kombination vom Bogensport und Reiterei trainieren wir dann gemeinsam.

Wir treffen uns jeden zweiten Sonntag zum Training

auf der Sunny-Ranch in Wesselburen von 13:00-15:00 Uhr.

Neugiereig geworden?

Eine Art Tagebuch über unsere Mittelaltergeschichte, Bogenschiessen, Pferdekram und Pläne, sowie einen Haufen Fotos gibt es hier:

Nach einem hartem Training geht's wieder nach Hause ;o)